Skip to main content
Prof. Dr. med. Kai Megerle
EN

Karpaltunnelsyndrom München

Schonende und schnelle mikrochirurgische Entlastung

Krankheitsbild

Verständnis des Karpaltunnelsyndroms

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist das häufigste Nervenengpasssyndrom. Es entsteht, wenn der mittlere Armnerv (N. medianus) bei seinem Verlauf durch den Handwurzelkanal (Karpaltunnel) am Handgelenk eingeklemmt wird.

Typische Symptome sind nächtliches Einschlafen der Hände, Kribbeln in Daumen, Zeige- und Mittelfinger sowie Schmerzen, die bis in den Unterarm oder die Schulter ausstrahlen können. Im fortgeschrittenen Stadium kann es zu einem sichtbaren Schwund der Daumenballenmuskulatur und einem deutlichen Verlust der Greifkraft kommen.

Untersuchung der Hand und des Handgelenks bei Karpaltunnelsyndrom in München
Therapie & Verfahren

Die Operation: Schnell, ambulant und in WALANT-Anästhesie

Prof. Dr. Megerle führt die offene mikrochirurgische Dekompression an der Schön Klinik in München routinemäßig ambulant durch. Der gesamte Eingriff dauert in der Regel nur wenige Minuten und befreit den Nerv sofort vom Druck, sodass sich die Durchblutung und die Nervenfunktion rasch erholen können.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der modernen WALANT-Methode (Wide Awake Local Anesthesia No Tourniquet). Bei dieser innovativen Form der örtlichen Betäubung ist weder eine Vollnarkose noch das schmerzhafte Abbinden des Armes (Blutleere) notwendig. Prof. Dr. Megerle ist einer der Pioniere dieser Technik in Deutschland und hat dazu mehrere wissenschaftliche Artikel publiziert.

Weitere ausführliche Informationen zu dieser modernen und schonenden Anästhesieform finden Sie auf der speziell hierfür von Prof. Dr. Megerle eingerichteten Website: www.handchirurgie-muenchen.eu.

Auf Patientenwunsch führt Prof. Dr. Megerle die Operation selbstverständlich auch endoskopisch (minimalinvasiv) durch.

Mikrochirurgische Instrumente bei einer Handoperation
Komplexe Fälle

Revisionschirurgie nach erfolglosen Voroperationen

Obwohl die Operation des Karpaltunnelsyndroms in der Regel eine sehr hohe Erfolgsquote aufweist, kommt es gelegentlich vor, dass Patienten nach einem ersten Eingriff weiterhin unter Schmerzen oder Taubheitsgefühlen leiden. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein – von einer unvollständigen Durchtrennung des Karpaldaches bis hin zu ausgeprägter Narbenbildung um den Nerv.

Als hochspezialisierter Nervenchirurg verfügt Prof. Dr. Megerle über jahrelange Erfahrung in der Revisionschirurgie (Zweiteingriffe).

Spezialist für komplexe Hand- und Nervenchirurgie in München

Häufig gestellte Fragen

Wird die Operation in Vollnarkose oder örtlicher Betäubung durchgeführt?

Wir führen den Eingriff standardmäßig in der modernen WALANT-Lokalanästhesie durch. Eine Vollnarkose oder eine unangenehme Blutleere-Manschette am Oberarm sind nicht notwendig.

Wann kann ich meine Hand nach dem Eingriff wieder normal belasten?

Leichte Tätigkeiten (wie Tippen oder Essen) sind oft schon nach wenigen Tagen wieder möglich. Schwere körperliche Arbeiten sollten für etwa 3 bis 4 Wochen vermieden werden, bis die Wunde vollständig verheilt ist.

Bieten Sie auch die endoskopische Operationsmethode an?

Ja. Obwohl sich die offene mikrochirurgische Technik in WALANT-Anästhesie als äußerst schonender Goldstandard bewährt hat, führen wir den Eingriff auf Wunsch auch endoskopisch (minimalinvasiv) durch.

Ich wurde bereits am Karpaltunnel operiert, habe aber weiterhin Beschwerden. Was nun?

Anhaltende oder wiederkehrende Beschwerden nach einer Voroperation bedürfen zunächst einer spezialisierten Abklärung. Nicht immer ist eine erneute Operation sinnvoll, Prof. Megerle berät Sie individuell und ergebnisoffen.